Über prognosis

Im deutschen Bronchiektasen-Register PROGNOSIS (The Prospective German Non-CF-Bronchiectasis Registry) wurden bis heute mehr als 2.000 Patientinnen und Patienten mit Bronchiektasen eingeschlossen. Der Einschluss von neuen Patientinnen und Patienten ist aktuell beendet, die Nachverfolgung läuft.

Ziele

Die folgenden Ziele geben einen Überblick über die zentralen inhaltlichen Schwerpunkte und angestrebten Entwicklungen im Rahmen von PROGNOSIS.

Patientenregister aufbauen

Aufbau eines deutschlandweiten, repräsentativen, prospektiven und longitudinalen Patientenregisters. Innerhalb der ersten drei Jahre sollen 750 erwachsene Patienten aus 25–35 Zentren sektorenübergreifend rekrutiert werden – von pneumologischen Praxen bis hin zu Universitätskliniken.

Epidemiologische Grundlagen klären

Beantwortung zentraler epidemiologischer Fragestellungen, insbesondere zur Verteilung der Ätiologien sowie zur aktuellen Versorgungsrealität von Non-CF-Bronchiektasen – einschließlich Lebensqualität, Gesundheitsökonomie und Pharmakoepidemiologie.

Diagnostik und Prognose verbessern

Entwicklung eines strukturierten Schemas für die Differenzialdiagnostik sowie die Identifikation prognostischer Marker bei Non-CF-Bronchiektasen.

Zugang zu Studien erleichtern

Verbesserung des Zugangs zu zukünftigen klinischen Studien für die teilnehmenden Zentren.

Leitlinien entwickeln

Erarbeitung einer deutschsprachigen Leitlinie zur Diagnostik und zum Management von Non-CF-Bronchiektasen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) e.V.

Forschungsnetzwerk stärken

Unterstützung beim Aufbau eines translationalen Forschungsnetzwerks zu Non-CF-Bronchiektasen in Deutschland und Europa.

Beteiligte Zentren

Die Initiative für PROGNOSIS ging zunächst von 17 Gründungszentren aus, unter ihnen alle 5 Standorte des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL). Die Gründungszentren fungieren heute auch als wissenschaftlicher Beirat.

Der Vorstand und die Steuerungsgruppe

Dem PROGNOSIS Vorstand obliegt die wissenschaftliche Leitung des Registers:

Prof. Dr. med. Felix C. Ringshausen

Klinik für Pneumologie und Infektiologie, Medizinische Hochschule Hannover

Prof. Dr. med. Jessica Rademacher

Klinik für Pneumologie und Infektiologie, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. med. Pontus Mertsch

Assistenzarzt, Medizinische Klinik V
Klinikum der Unversität München

Die PROGNOSIS-Steuerungsgruppe unterstützt den Vorstand in den Bereichen Studienmanagement, Epidemiologie, Gesundheitsdienstleistungsforschung, Statistik, Öffentlichkeitsarbeit und Patientenbelange.
Die Mitglieder beraten den Vorstand zudem bei allen wichtigen Entscheidungen bezüglich des Registers.

Dipl.-Chem. Grit Barten, MBA

CAPNETZ STIFTUNG

Dr. med. Isabell Pink

Klinik für Pneumologie und Infektiologie, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. med. Jobst Röhmel

Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie
und Immunologie mit Intensivmedizin
Charité – Universitätsmedizin Berlin

Dr. med. Ben Ole Staar

Assistenzarzt, Kinik für Pneumologie und Infektiologie, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. med. Sivagurunathan Sutharsan

Klinik für Pneumologie, Universitätsmedizin Essen – Ruhrlandklinik, Westdeutsches Lungenzentrum am Universitätsklinikum Essen gGmbH

Dr. rer. nat. Annegret Zurawski, MBA

BREATH (Biomecial Research in End-stage and Obstructive Lung Disease)
Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Der internationale Beirat

Dr. Stefano Aliberti

Department of Biomedical Sciences, Humanitas University, IRCCS Humanitas Research Hospital, Milan, Italy

Dr. Diana Bilton

Consultant respiratory physician, Honorary senior lecturer, Imperial College London, Royal Brompton Hospital, London, Großbritannien

Dr. James D. Chalmers

Wellcome Trust Postdoctoral Fellow, Lecturer in Respiratory Medicine, College of Life Sciences, University of Dundee, Großbritannien

Dr. Holger Flick

Oberarzt, Klinische Abteilung für Pulmonologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, LKH Universitätsklinikum, Graz, Österreich

Dr. Sebastian Ott

Spitalfacharzt I, Universitätsklinik für Pneumologie, Inselspital, Bern, Schweiz

Dr. Eva Polverino

Respiratory Diseases Department, Institut Clínic del Tòrax, Hospital Clinic i Provincial de Barcelona, Barcelona, Spanien

Prof. Dr. Gernot Rohde

Associate Professor, Department of Respiratory Medicine, Maastricht University Medical Center, Maastricht, Netherlands

Die Partner

PROGNOSIS arbeitet eng mit dem europäischen Bronchiektasen-Register EMBARC (The European Multicentre Bronchiectasis Audit and Research Collaboration, www.bronchiectasis.eu) zusammen, das durch die europäische Fachgesellschaft European Respi-ratory Society (ERS) als Clinical Research Collaboration gefördert wird. Die Daten aus PROGNOSIS repräsentieren Deutschland innerhalb des europäischen Bronchiektasen-Registers EMBARC.

Im Forschungsnetzwerk BREATH (Biomedical Research in Endstage and Obstructive Lung Disease Hannover), Standort des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), hat das Thema Non-CF-Bronchiektasen ebenfalls einen hohen Stellenwert. Zusammen mit dem DZL-Partner CAPNETZ STIFTUNG unterstützt BREATH das deutsche Bronchiektasen-Register PROGNOSIS bei der Öffentlichkeitsarbeit, dem Datenmanagement und der Zusammenarbeit mit den beteiligten Zentren.

Von besonderer Bedeutung ist für PROGNOSIS die intensive Zusammenarbeit mit den von Non-CF-Bronchiektasen betroffenen Patienten, ihren Patientenorganisationen (Deutsche Atemwegsliga e.V., Deutsche Patienten-liga Atemwegserkrankungen e.V.) und einer das Register beratenden Patientengruppe. PROGNOSIS bietet betroffenen Patienten eine Anlaufstelle, an der geeignete Informationen zur Verfügung gestellt und sie dabei unterstützt werden, sich selber zu organisieren und so ihren Erkrankungsverlauf selber günstig beeinflussen zu können

Das PROGNOSIS-Team

v.l.n.r. Dr. Ben Ole Staar (Medizinische Hochschule Hannover – MHH), Rika Zimmer (MHH), Dr. Raphael Ewen (MHH), Prof. Dr. Jessica Rademacher (MHH), PD Dr. Katja Höpker (Universitätsmedizin Mainz), Dr. Pontus Mertsch (LMU Klinikum München), Dr. Christopher Hinze (MHH), Prof. Dr. Felix Ringshausen (MHH), Dr. Jeremias Götschke (LMU Klinikum München), Julian Schlatzer (LMU Klinikum München), Dr. Melanie Götschke (LMU Klinikum München), Dr. Jobst Röhmel (Charité – Universitätsmedizin Berlin), Dr. Tina Büttner (MHH)

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